⚽Spielinformation
Achtelfinale📋Spielverlauf
58'
1:0
Karim Bellarabi
Bayer 04 Leverkusen
58'
1:0
Karim Bellarabi
Bayer 04 Leverkusen
76'
Sven Bender
Bayer 04 Leverkusen
76'
Sven Bender
Bayer 04 Leverkusen
📰Spielberichte & Kommentare
09.02.2020 16:28 Uhr
Ich feier deine Berichte immer wieder aufs neue.
Du hast alles gesagt was es zu sagen gab.
Ich wünsche dir alles gute und viel Erfolg in all deinen Wettbewerbern.
Du hast alles gesagt was es zu sagen gab.
Ich wünsche dir alles gute und viel Erfolg in all deinen Wettbewerbern.
09.02.2020 16:24 Uhr
Ein schwieriges Spiel erwartete die Leverkusener vor heimischer Kulisse.
Hausi90 hatte offensichtlich einen klaren Matchplan vorgelegt. Die Gäste begannen mit einem irren Pressing am 16er der Hausherren, phasenweise mit 5-6 Spielern. Nun könnte man meinen, dass dahinter große Möglichkeiten lauerten, wenn man die vorderste Pressinglinie erst überspielt hätte. Doch auch in zweiter Reihe hielt Wolfsburg eine gute Ordnung aufrecht. In den Anfangsminuten hatte die Werkself ein paar mal Glück, dass sie den Ball gerade noch im letzten Augenblick weiterspitzeln konnten, ehe der Ballbesitz weg war. Manchmal ließ sich ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte nicht mehr vermeiden und so prüfte Arnold Torwart Hradecky aus 16 Metern zum ersten Mal (11. Minute).
Nach und nach konnte Leverkusen sich aus dem Pressing befreien und dann kam Bayer im ersten Durchgang teilweise zu unglaublichen Chancen. In der 19. Minute läuft Havertz zum ersten mal aufs Tor zu, der mitgelaufene Volland wird gut bewacht, Casteels eilt aus seinem Kasten - Havertz legt sich den Ball auf den bevorzugten linken Fuß und trifft den Pfosten.
In der 27. Minute findet Havertz Volland am Elfmeterpunkt, Volland hat freie Schussbahn, aber er verfehlt das Tor knapp.
Die Szene des Spiels ereignete sich dann unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Bellarabi läuft rechts in den 16er ein, kann den mitgelaufenen Havertz per Querpass bedienen, schließt aber egoistisch selber ab. Casteels pariert, der Ball springt hoch, Bellarabi behält die Übersicht und köpft den Ball in den Rückraum zu Volland. Aus 6 Metern kann Volland sich die Ecke aussuchen, hat alle Zeit der Welt, Casteels ist geschlagen, aber Brooks steht noch auf der Linie. Volland drischt das Ding mittig auf Brooks, der Ball springt nochmal auf, kann dann aber vor Überqueren der Torlinie rausgeschlagen werden. Das muss das 1:0 sein.
Mit über dem Kopf zusammengeschlagenenen Händen stapft makadad sichtlich frustriert in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel stößt Wolfsburg an, erleidet einen schnellen Ballverlust und Leverkusen startet einen schnellen Gegenangriff. Im 16er legt Volland auf den gerade eingewechselten Bailey zurück und der zwingt Casteels zur Glanztat - nur Eckball.
Leverkusen wusste, dass man allmählich eine Chance nutzen sollte, wenn man nicht würde bestraft werden wollen.
Glücklicherweise nahm sich Bellarabi das nach einer knappen Stunde zu Herzen und erzielt die überfällige Führung.
Makadad wechselte nun noch Diaby ein, setzte auf Tempo in den Umschaltsituationen, da Wolfsburg nun unter Zugzwang stand und sich zwangsläufig Räume ergeben würden.
Allerdings konnte man dieses Tempo heute nur selten in Vorteile umsetzen. Wolfsburg verteidigte clever und Leverkusen traf zu oft die falschen Entscheidungen.
Nun klingt das alles nach einem überlegenen Spiel der Hausherren, doch das täuscht. Wolfsburg blieb jederzeit gefährlich, konnte jedoch nicht in die entscheidenden Abschlusssituationen kommen. In letzter Instanz verteidigte Leverkusen konsequent.
Das gute Pressing der Wolfsburger blieb bestehen, konnte aber nicht über die volle Spieldauer auf dem Niveau der Anfangsphase gehalten werden.
In der 76. Minute wurde es nochmal brenzlig, Bender konnte einen Angriff nur noch mittels Foul stoppen und sah dafür Gelb. Der anschließende Freistoß landete in den Armen von Hradecky.
Am Ende ist der Sieg verdient, da Leverkusen von der Qualität her einfach die besseren Chancen hatte. Arnolds Schuss aus der elften Minute blieb die gefährlichste Abschlusssituation der Gäste.
Das Spiel war dennoch sehr eng und spannend bis zur letzten Minute. Auch die Statistik stellt sich sehr ausgeglichen dar:
Leverkusen - Wolfsburg
Schüsse: 8 - 5
aufs Tor: 5 - 3
Ballbesitz: 50 - 50%
Zweikämpfe: 7 - 6
Fouls: 1 - 0
Ecken: 2 - 1
Passgenauigkeit: 86 - 85 %
Viel Erfolg dir weiterhin
Hausi90 hatte offensichtlich einen klaren Matchplan vorgelegt. Die Gäste begannen mit einem irren Pressing am 16er der Hausherren, phasenweise mit 5-6 Spielern. Nun könnte man meinen, dass dahinter große Möglichkeiten lauerten, wenn man die vorderste Pressinglinie erst überspielt hätte. Doch auch in zweiter Reihe hielt Wolfsburg eine gute Ordnung aufrecht. In den Anfangsminuten hatte die Werkself ein paar mal Glück, dass sie den Ball gerade noch im letzten Augenblick weiterspitzeln konnten, ehe der Ballbesitz weg war. Manchmal ließ sich ein Ballverlust tief in der eigenen Hälfte nicht mehr vermeiden und so prüfte Arnold Torwart Hradecky aus 16 Metern zum ersten Mal (11. Minute).
Nach und nach konnte Leverkusen sich aus dem Pressing befreien und dann kam Bayer im ersten Durchgang teilweise zu unglaublichen Chancen. In der 19. Minute läuft Havertz zum ersten mal aufs Tor zu, der mitgelaufene Volland wird gut bewacht, Casteels eilt aus seinem Kasten - Havertz legt sich den Ball auf den bevorzugten linken Fuß und trifft den Pfosten.
In der 27. Minute findet Havertz Volland am Elfmeterpunkt, Volland hat freie Schussbahn, aber er verfehlt das Tor knapp.
Die Szene des Spiels ereignete sich dann unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Bellarabi läuft rechts in den 16er ein, kann den mitgelaufenen Havertz per Querpass bedienen, schließt aber egoistisch selber ab. Casteels pariert, der Ball springt hoch, Bellarabi behält die Übersicht und köpft den Ball in den Rückraum zu Volland. Aus 6 Metern kann Volland sich die Ecke aussuchen, hat alle Zeit der Welt, Casteels ist geschlagen, aber Brooks steht noch auf der Linie. Volland drischt das Ding mittig auf Brooks, der Ball springt nochmal auf, kann dann aber vor Überqueren der Torlinie rausgeschlagen werden. Das muss das 1:0 sein.
Mit über dem Kopf zusammengeschlagenenen Händen stapft makadad sichtlich frustriert in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel stößt Wolfsburg an, erleidet einen schnellen Ballverlust und Leverkusen startet einen schnellen Gegenangriff. Im 16er legt Volland auf den gerade eingewechselten Bailey zurück und der zwingt Casteels zur Glanztat - nur Eckball.
Leverkusen wusste, dass man allmählich eine Chance nutzen sollte, wenn man nicht würde bestraft werden wollen.
Glücklicherweise nahm sich Bellarabi das nach einer knappen Stunde zu Herzen und erzielt die überfällige Führung.
Makadad wechselte nun noch Diaby ein, setzte auf Tempo in den Umschaltsituationen, da Wolfsburg nun unter Zugzwang stand und sich zwangsläufig Räume ergeben würden.
Allerdings konnte man dieses Tempo heute nur selten in Vorteile umsetzen. Wolfsburg verteidigte clever und Leverkusen traf zu oft die falschen Entscheidungen.
Nun klingt das alles nach einem überlegenen Spiel der Hausherren, doch das täuscht. Wolfsburg blieb jederzeit gefährlich, konnte jedoch nicht in die entscheidenden Abschlusssituationen kommen. In letzter Instanz verteidigte Leverkusen konsequent.
Das gute Pressing der Wolfsburger blieb bestehen, konnte aber nicht über die volle Spieldauer auf dem Niveau der Anfangsphase gehalten werden.
In der 76. Minute wurde es nochmal brenzlig, Bender konnte einen Angriff nur noch mittels Foul stoppen und sah dafür Gelb. Der anschließende Freistoß landete in den Armen von Hradecky.
Am Ende ist der Sieg verdient, da Leverkusen von der Qualität her einfach die besseren Chancen hatte. Arnolds Schuss aus der elften Minute blieb die gefährlichste Abschlusssituation der Gäste.
Das Spiel war dennoch sehr eng und spannend bis zur letzten Minute. Auch die Statistik stellt sich sehr ausgeglichen dar:
Leverkusen - Wolfsburg
Schüsse: 8 - 5
aufs Tor: 5 - 3
Ballbesitz: 50 - 50%
Zweikämpfe: 7 - 6
Fouls: 1 - 0
Ecken: 2 - 1
Passgenauigkeit: 86 - 85 %
Viel Erfolg dir weiterhin
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