⚽Spielinformation
34. Spieltag📋Spielverlauf
30'
1:0
Almog Cohen
FC Ingolstadt 04
30'
1:0
Almog Cohen
FC Ingolstadt 04
77'
1:1
Kingsley Schindler
Holstein Kiel
77'
1:1
Kingsley Schindler
Holstein Kiel
80'
2:1
Stefan Kutschke
FC Ingolstadt 04
80'
2:1
Stefan Kutschke
FC Ingolstadt 04
82'
Konstantin Kerschbaumer
FC Ingolstadt 04
82'
Konstantin Kerschbaumer
FC Ingolstadt 04
📰Spielberichte & Kommentare
03.09.2019 19:56 Uhr
Unglückliche Niederlage.
Ingolstadt fiel zunächst mit Ballsicherheit auf, kam aber durchs ganze Spiel hindurch vorzugsweise durch Schüsse aus der zweiten Reihe zum Abschluss, die entweder im Himmel landeten oder für Reimann kein Problem darstellten. Aus dem Spiel heraus kamen die Schanzer bis zur 80. Minute zu genau zwei Torchancen: nach einer abgefälschten Flanke steht Cohen goldrichtig für das 1:0 und nach einem abgeblockten Schuss staubt Kutschke dankbar ab. Umso ärgerlicher durch den Umstand, dass man gerade erst den Ausgleich erzielt hatte.
Kiel musste sich eines guten Pressings erwehren. Wenn man die erste Linie überspielt hatte, ging es meist zügig nach vorne und so hatte Seydel nach einem Steilpass bereits nach fünf Minuten frei vorm Tor die erste dicke Chance, scheitert aber am Keeper, der den Ball nach außen abwehrt. Honsak bringt den Ball von der Grundlinie noch ein mal in die Mitte, findet den völlig blankstehenden Okugawa, der ebenfalls am Torwart scheitert. Fette Doppelchance zur frühen Führung. Danach viel Halbgares, man lief dem Rückstand hinterher. In der 44. Minute hat dann Honsak nach einer Flanke durch Schindler von rechts die nächste Kieler Hundertprozentige. Doch obwohl ihm der Ball am 5er direkt auf den starken linken Fuß fällt, scheitert auch er am Ingolstädter Rückhalt, der monstermäßig pariert. Nach dem Seitenwechsel ließ die Ballsicherheit der Hausherren etwas nach, Kiel drängte auf den Ausgleich. Es sollte jedoch noch dauern. Zunächst vergibt Seydel seine zweite Großchance, in der 77. Minute lässt es sich der zwischenzeitlich in den Sturm beorderte Kingsley Schindler nicht nehmen, nach einem Steckpass von Okugawa ganz trocken abzuschließen und dem Teufelskerl Tschauner mal keine Chance zu lassen. Der Ausgleich war überfällig, doch wie oben beschrieben, sollte Kiel keine drei Minuten später erneut dem Rückstand hinterherhecheln.
Die Nachspielzeit verlief dann völlig wild, Kiel brachte die Pässe nicht mehr zum Mitspieler und Ingolstadt vergab in der Schlussminute seine erste Chance aus dem Spiel heraus, Reimann verhindert das 3:1. Zudem möchte ich zwei gefährliche Standards des FCI nicht unterschlagen, einen Eckball und einen direkten Freistoß. Zwischenzeitlich hatte der eingewechselte Serra auf der anderen Seite in der 83. Minute nach einem Freistoß aus dem Halbfeld auch noch mal eine gute Chance auf das schnelle 2:2, doch der Kopfball verfehlte das Gehäuse um Millimeter.
Wenn man die erspielten Chancen betrachtet, denke ich, dass der Großteil des Spiels wenn dann eher andersherum hätte aussehen sollen. Kiel mit knapper Führung statt Ingolstadt. Aber unterm Strich wäre ein Unentschieden hier das gerechte Ergebnis gewesen.
Die Niederlage jedenfalls war vermeidbar.
Viel Erfolg weiterhin
Ingolstadt fiel zunächst mit Ballsicherheit auf, kam aber durchs ganze Spiel hindurch vorzugsweise durch Schüsse aus der zweiten Reihe zum Abschluss, die entweder im Himmel landeten oder für Reimann kein Problem darstellten. Aus dem Spiel heraus kamen die Schanzer bis zur 80. Minute zu genau zwei Torchancen: nach einer abgefälschten Flanke steht Cohen goldrichtig für das 1:0 und nach einem abgeblockten Schuss staubt Kutschke dankbar ab. Umso ärgerlicher durch den Umstand, dass man gerade erst den Ausgleich erzielt hatte.
Kiel musste sich eines guten Pressings erwehren. Wenn man die erste Linie überspielt hatte, ging es meist zügig nach vorne und so hatte Seydel nach einem Steilpass bereits nach fünf Minuten frei vorm Tor die erste dicke Chance, scheitert aber am Keeper, der den Ball nach außen abwehrt. Honsak bringt den Ball von der Grundlinie noch ein mal in die Mitte, findet den völlig blankstehenden Okugawa, der ebenfalls am Torwart scheitert. Fette Doppelchance zur frühen Führung. Danach viel Halbgares, man lief dem Rückstand hinterher. In der 44. Minute hat dann Honsak nach einer Flanke durch Schindler von rechts die nächste Kieler Hundertprozentige. Doch obwohl ihm der Ball am 5er direkt auf den starken linken Fuß fällt, scheitert auch er am Ingolstädter Rückhalt, der monstermäßig pariert. Nach dem Seitenwechsel ließ die Ballsicherheit der Hausherren etwas nach, Kiel drängte auf den Ausgleich. Es sollte jedoch noch dauern. Zunächst vergibt Seydel seine zweite Großchance, in der 77. Minute lässt es sich der zwischenzeitlich in den Sturm beorderte Kingsley Schindler nicht nehmen, nach einem Steckpass von Okugawa ganz trocken abzuschließen und dem Teufelskerl Tschauner mal keine Chance zu lassen. Der Ausgleich war überfällig, doch wie oben beschrieben, sollte Kiel keine drei Minuten später erneut dem Rückstand hinterherhecheln.
Die Nachspielzeit verlief dann völlig wild, Kiel brachte die Pässe nicht mehr zum Mitspieler und Ingolstadt vergab in der Schlussminute seine erste Chance aus dem Spiel heraus, Reimann verhindert das 3:1. Zudem möchte ich zwei gefährliche Standards des FCI nicht unterschlagen, einen Eckball und einen direkten Freistoß. Zwischenzeitlich hatte der eingewechselte Serra auf der anderen Seite in der 83. Minute nach einem Freistoß aus dem Halbfeld auch noch mal eine gute Chance auf das schnelle 2:2, doch der Kopfball verfehlte das Gehäuse um Millimeter.
Wenn man die erspielten Chancen betrachtet, denke ich, dass der Großteil des Spiels wenn dann eher andersherum hätte aussehen sollen. Kiel mit knapper Führung statt Ingolstadt. Aber unterm Strich wäre ein Unentschieden hier das gerechte Ergebnis gewesen.
Die Niederlage jedenfalls war vermeidbar.
Viel Erfolg weiterhin
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