Spielinformation

6. Spieltag
📋Spielverlauf
10'
0:1
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
10'
0:1
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
15'
0:2
Kerem Demirbay
Bayer 04 Leverkusen
15'
0:2
Kerem Demirbay
Bayer 04 Leverkusen
23'
0:3
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
23'
0:3
Kevin Volland
Bayer 04 Leverkusen
36'
1:3
Ishak Belfodil
TSG 1899 Hoffenheim
36'
1:3
Ishak Belfodil
TSG 1899 Hoffenheim
53'
2:3
Andrej Kramarić
TSG 1899 Hoffenheim
53'
2:3
Andrej Kramarić
TSG 1899 Hoffenheim
60'
3:3
Florian Grillitsch
TSG 1899 Hoffenheim
60'
3:3
Florian Grillitsch
TSG 1899 Hoffenheim
80'
4:3
Ishak Belfodil
TSG 1899 Hoffenheim
80'
4:3
Ishak Belfodil
TSG 1899 Hoffenheim
89'
4:4
Karim Bellarabi
Bayer 04 Leverkusen
89'
4:4
Karim Bellarabi
Bayer 04 Leverkusen
📰Spielberichte & Kommentare
03.11.2019 15:42 Uhr
Ich lese deine Berichte immer gerne. Heute hab ich 1-2 Dinge jedoch anders gesehen und werde an entsprechenden Stellen meine Wahrnehmung darlegen. Und dein Spiel gegen Augsburg fand ich im Übrigen deutlich stärker als das heute.



Zu Beginn des Spiels war, wie beschrieben, Hoffenheim noch nicht auf dem Platz. Leverkusen spielt sich anfangs gute Torchancen heraus, darüber kann sich niemand beschweren. Das erwähnte Glück trat dann bei den Abschlüssen zu Tage. Denn Baumann konnte jeweils parieren und erst im Nachschuss wurde der Torwart überwunden. Das gilt für alle drei Tore. Somit etwas Dusel. Leverkusen war von diesem furiosen Start selbst wohl am meisten überrascht und stellte fortan das Fußballspielen ein. Hoffenheim gewann endlich die gewohnte Ballsicherheit zurück und drückte Leverkusen zurück. Allerdings entstand nach dem Anschlusstreffer nur noch eine gute Torchance- und zwar nach einem zu langen hohen Ball in die Spitze, den Bender eigentlich nur zum TW zurückköpfen muss. Fifa macht da was anderes draus, der Ball verspringt und Hradecky muss den Schuss von kramaric parieren. 



Nach der Pause steht Leverkusen weiterhin neben sich, kassiert den Anschluss viel zu schnell und den Ausgleich viel zu simpel. Grillitsch läuft mit Ball durchs Mittelfeld, umringt von vier Leverkusenern, die sich zeitgleich allesamt von ihm abwenden und in alle Himmelsrichtungen davon laufen, damit Grillitsch unbedrängt in den Strafraum laufen und abschließen kann. Da kann sich makadad nur hilflos an den Kopf fassen.



Danach versuchte man, wieder etwas mehr am Spiel teilzunehmen. Das Niveau flachte ab.

Nach einer Flanke von links durch Kramaric an den 5-Meter-Raum springt Wendell dann schließlich unter dem Ball hindurch und es war passiert- man hatte das Ergebnis endgültig hergegeben. Den Ball hätte Wendell definitv erreichen können und auch müssen. Belfodil bedankt sich. 



Nun hatte wirklich niemand mehr damit gerechnet, dass es hier nochmal zum Ausgleich reichen könnte. In der oben beschriebenen Situation braucht Baumann einen Moment zu lange um den Ball zu schlagen und schießt den nahenden Bellarabi an, der das Geschenk dankbar annimmt. 



Bitterer Schlusspunkt für die Hoffenheimer, die bei 56-44% Ballbesitz das Spiel ab der 25. Minute kontrollierten. Am Ende stehen 12:11 (7:7) Schüsse zu Buche, mit mehr qualitativ hochwertigeren Chancen für die Hausherren, und eine Passgenauigkeit von 88-90%. Angefühlt hat sich die Passgenauigkeit bei Leverkusen allerdings wirklich nicht wie 90%. 



Obwohl die Gäste über 90 Minuten betrachtet wohl besser mit dem Punkt leben können, fühlt sich das nach einer 3:0-Führung eher wie eine Niederlage an. Ich verstehe nicht, warum bei Fifa 20 Führungen nur noch für Unsicherheit in meinen Reihen sorgen. Eigentlich ein No Go, so ein Spiel aus der Hand zu geben. Bei mir ist es jedoch zum Standard geworden.



Hochachtung vor der Moral der Gastgeber, auch wenn das Spiel mit einem Genickschlag endete.

Weiterhin viel Erfolg!
03.11.2019 14:59 Uhr
Puh. Was soll man zu diesem Spiel sagen, außer Glückwunsch an die Zuschauer?

Hoffenheim verschläft 25 Minuten, macht dann das beste Spiel der Saison und kriegt am Ende wieder ein Duseltor vom Herrn eingeschenkt, so dass Leverkusen hier doch noch einen Punkt mitnimmt. Einfach komplett unnötig.

Leverkusen begann rasant. Und mehr als effektiv und glücklich. 3 Schüsse, 3 Abpraller und 3 Abstaubertore standen zu Buche um die Laune der Hoffenheimer bereits früh zu vermiesen. Doch man gab sich nicht auf, im Gegenteil war man nun noch mehr fokussiert darauf, dass dieses anfängliche Missverhalten noch umgedreht werden kann. Ab der 25. Minute spielte nur noch eine Mannschaft: die Gastgeber. Leverkusen war nervös, Leverkusen machte defensiv Fehler bzw. ließ viele Räume aufkommen. Belfodil zeigte mit dem 1 - 3 auf, dass dieses Spiel noch nicht gelaufen war.

In der zweiten HZ war es das gleiche Spiel: Hoffenheims Spiel. Man drängte Leverkusen in die eigene Hälfte und bei Kontern stand man gut, so dass Leverkusen zu keinen nennenswerten Aktionen mehr kam. Auf der anderen Seite zeigte man jedoch Moral und drehte das Ding komplett zum 4 - 3. Schon schien die Welt wieder in Ordnung, da man einfach die bessere Mannschaft war ab der 25. Minute.

Doch es kam wie es kommen musste. Kurz vor Schluss läuft Stafylidis den Leverkusenern den Ball ab und passt zu Baumann. Was macht der? Anstatt das Ding webzubolzen schießt er Bellarabi an den Kopf und der Ball verspringt natürlich dabei auch nicht wie ein Fußball, sondern fällt wie ein Medizinball direkt vor dessen Füße, so dass er nur noch einschieben muss.

Am Ende also ein unnötig aufregendes Spiel und aus Hoffenheimer Sicht einfach mal wieder ein weniger schöner Punkt. Man kassiert hier wieder die unnötigsten und dümmsten Tore gegen sich. Man schießt selbst 4 Tore und gewinnt das Spiel nicht. So muss man noch weiter investieren und draus lernen...

Trotzdem ein sehr faires Spiel. Viel Erfolg nach Leverkusen und den neuen Coach!
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