⚽Spielinformation
29. Spieltag📋Spielverlauf
10'
1:0
Finn Porath
Holstein Kiel
10'
1:0
Finn Porath
Holstein Kiel
52'
1:1
Ragnar Ache
1. FC Kaiserslautern
52'
1:1
Ragnar Ache
1. FC Kaiserslautern
75'
2:1
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
75'
2:1
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
90'
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
90'
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
04.09.2024 23:05 Uhr
Holstein Kiel ergaunert sich vor heimischem Publikum drei Punkte gegen die Roten Teufel aus der Pfalz.
Die Hausherren verbuchten im ersten Durchgang viel Ballbesitz (61% - 39%), hatten diesen allerdings ausschließlich in den ungefährlichen Zonen des Spielfelds.
Die Hintermannschaft des 1. FCK war in den ersten 45 Minuten genau einmal unaufmerksam, wodurch Fin Porath nach zehn Minuten zur größten Tormöglichkeit der gesamten ersten Halbzeit gelangt und diese zur frühen Führung nutzt.
Im Anschluss waren die Kieler sehr geduldig im Spielaufbau, fanden aber trotz aller Geduld ab der Mittellinie kaum bespielbare Räume gegen eine gut gestaffelte Gästemannschaft mit einer hervorragenden Raumaufteilung im Spiel gegen den Ball.
Nach etwa einer halben Stunde begannen die Störche, in ihrem Passspiel vermehrt kleinere Ungenauigkeiten einzubauen, und Kaiserslautern kam zu Torabschlüssen. Die meisten derer waren zunächst aber noch eher ungefährlich.
So standen zur Halbzeitpause die sehr gegensätzlichen Zahlen von 1:6 Schüssen und 1,0 zu 0,7 xGoals auf dem Papier.
Die Gastgeber wussten, dass sie mehr Offensivdruck würden entfalten müssen und nahmen sich vor, die zweite Halbzeit aktiver zu gestalten.
Das Gegenteil war der Fall: Die Ungenauigkeiten im eigenen Ballbesitz wurden gröber und schon nach wenigen Minuten geschah das, was es zu vermeiden galt. Komenda gewinnt im eigenen Strafraum den Ball und beendet den Lauterer Angriff. Doch unvermittelt spielt er das Leder noch im eigenen Strafraum direkt wieder in den Fuß des Gegners, der sofort den Abschluss sucht. Timon Weiner kann den Schuss auf Kosten eines Eckballs parieren, die nachfolgende Ecke bringt aber dann den Ausgleich zum 1:1 durch Ache.
Auf Kieler Seite befürchtete man Übles und so führte makadad im Laufe der zweiten Halbzeit noch zweimal taktische Veränderungen durch. Unter anderem wurde die Pressinglinie deutlich nach vorne verschoben. Das Anlaufen sollte mutiger und aggressiver erfolgen, um über hohe Ballgewinne zu Torchancen zu kommen, da dies über das betont geduldige Passspiel nicht gelang.
Leider ließ die Idee in der Umsetzung zu wünschen übrig. Der größte sichtbare Einfluss, den diese Veränderung mit sich brachte, zeigte sich im Ballbesitz der Gäste: Zweimal konnte die Abwehr Kiels mit einem langen flachen Steilpass überspielt und Ragnar Ache auf die Reise geschickt werden.
Das große Glück für Kiel: Timon Weiner zeigte sich in diesen Szenen etwas wacher als der Angreifer und konnte diesem beim Herauseilen jeweils gerade noch rechtzeitig den Ball vom Fuß schlagen.
Dass Skrzybski mit Beginn der Schlussviertelstunde sogar noch die erneute Kieler Führung besorgen kann, kam wohl für die meisten i
Anwesenden im Stadion unerwartet.
Und so schlägt Holstein Kiel aufgrund von maximaler Effizienz einen eigentlich stark spielenden 1. FC Kaiserslautern.
Die Zahlen zum Spiel:
KIEL - KAISERSLAUTERN
Ballbesitz: 59% - 41%
Schüsse: 2 - 9
Schüsse aufs Tor: 2 - 2
xGoals: 1,7 - 1,3
Pässe: 191 - 126
Passgenauigkeit: 85% - 86%
Zweikämpfe: 21 - 36
davon gewonnene: 6 - 0 (hä?!)
Ecken: 1 - 2
Kiel hat zwar die beiden größten Chancen der Partie für sich, aber in Sachen Quantität sprechen die Zahlen klar zu Gunsten der Pfälzer und so wird man sich auf Seiten der Roten heute wohl ein wenig verwundert die Augen reiben ob dieser Niederlage.
Der Austausch mit akaenemy war trotz der unglücklichen Niederlage wie immer von einem sehr respektvollen Miteinander geprägt. Ich werde nicht müde, die Höflichkeit und Gelassenheit meines Gegenübers hervorzuheben. Davon können sich viele Mitglieder der fifafighters-Community ( vor allem im Hinblick auf die Gelassenheit manchmal auch mich selbst eingeschlossen) eine große Scheibe von abschneiden.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!
Die Hausherren verbuchten im ersten Durchgang viel Ballbesitz (61% - 39%), hatten diesen allerdings ausschließlich in den ungefährlichen Zonen des Spielfelds.
Die Hintermannschaft des 1. FCK war in den ersten 45 Minuten genau einmal unaufmerksam, wodurch Fin Porath nach zehn Minuten zur größten Tormöglichkeit der gesamten ersten Halbzeit gelangt und diese zur frühen Führung nutzt.
Im Anschluss waren die Kieler sehr geduldig im Spielaufbau, fanden aber trotz aller Geduld ab der Mittellinie kaum bespielbare Räume gegen eine gut gestaffelte Gästemannschaft mit einer hervorragenden Raumaufteilung im Spiel gegen den Ball.
Nach etwa einer halben Stunde begannen die Störche, in ihrem Passspiel vermehrt kleinere Ungenauigkeiten einzubauen, und Kaiserslautern kam zu Torabschlüssen. Die meisten derer waren zunächst aber noch eher ungefährlich.
So standen zur Halbzeitpause die sehr gegensätzlichen Zahlen von 1:6 Schüssen und 1,0 zu 0,7 xGoals auf dem Papier.
Die Gastgeber wussten, dass sie mehr Offensivdruck würden entfalten müssen und nahmen sich vor, die zweite Halbzeit aktiver zu gestalten.
Das Gegenteil war der Fall: Die Ungenauigkeiten im eigenen Ballbesitz wurden gröber und schon nach wenigen Minuten geschah das, was es zu vermeiden galt. Komenda gewinnt im eigenen Strafraum den Ball und beendet den Lauterer Angriff. Doch unvermittelt spielt er das Leder noch im eigenen Strafraum direkt wieder in den Fuß des Gegners, der sofort den Abschluss sucht. Timon Weiner kann den Schuss auf Kosten eines Eckballs parieren, die nachfolgende Ecke bringt aber dann den Ausgleich zum 1:1 durch Ache.
Auf Kieler Seite befürchtete man Übles und so führte makadad im Laufe der zweiten Halbzeit noch zweimal taktische Veränderungen durch. Unter anderem wurde die Pressinglinie deutlich nach vorne verschoben. Das Anlaufen sollte mutiger und aggressiver erfolgen, um über hohe Ballgewinne zu Torchancen zu kommen, da dies über das betont geduldige Passspiel nicht gelang.
Leider ließ die Idee in der Umsetzung zu wünschen übrig. Der größte sichtbare Einfluss, den diese Veränderung mit sich brachte, zeigte sich im Ballbesitz der Gäste: Zweimal konnte die Abwehr Kiels mit einem langen flachen Steilpass überspielt und Ragnar Ache auf die Reise geschickt werden.
Das große Glück für Kiel: Timon Weiner zeigte sich in diesen Szenen etwas wacher als der Angreifer und konnte diesem beim Herauseilen jeweils gerade noch rechtzeitig den Ball vom Fuß schlagen.
Dass Skrzybski mit Beginn der Schlussviertelstunde sogar noch die erneute Kieler Führung besorgen kann, kam wohl für die meisten i
Anwesenden im Stadion unerwartet.
Und so schlägt Holstein Kiel aufgrund von maximaler Effizienz einen eigentlich stark spielenden 1. FC Kaiserslautern.
Die Zahlen zum Spiel:
KIEL - KAISERSLAUTERN
Ballbesitz: 59% - 41%
Schüsse: 2 - 9
Schüsse aufs Tor: 2 - 2
xGoals: 1,7 - 1,3
Pässe: 191 - 126
Passgenauigkeit: 85% - 86%
Zweikämpfe: 21 - 36
davon gewonnene: 6 - 0 (hä?!)
Ecken: 1 - 2
Kiel hat zwar die beiden größten Chancen der Partie für sich, aber in Sachen Quantität sprechen die Zahlen klar zu Gunsten der Pfälzer und so wird man sich auf Seiten der Roten heute wohl ein wenig verwundert die Augen reiben ob dieser Niederlage.
Der Austausch mit akaenemy war trotz der unglücklichen Niederlage wie immer von einem sehr respektvollen Miteinander geprägt. Ich werde nicht müde, die Höflichkeit und Gelassenheit meines Gegenübers hervorzuheben. Davon können sich viele Mitglieder der fifafighters-Community ( vor allem im Hinblick auf die Gelassenheit manchmal auch mich selbst eingeschlossen) eine große Scheibe von abschneiden.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!
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