⚽Spielinformation
34. Spieltag📋Spielverlauf
23'
0:1
Kevin De Bruyne
Manchester City
23'
0:1
Kevin De Bruyne
Manchester City
77'
Micky van de Ven
Tottenham Hotspur
77'
Micky van de Ven
Tottenham Hotspur
89'
James Maddison
Tottenham Hotspur
89'
James Maddison
Tottenham Hotspur
📰Spielberichte & Kommentare
10.09.2024 00:40 Uhr
Manchester City holt auf dem Grund der ehemaligen White Hart Lane "Big Points" im Sechs-Punkte-Spiel gegen Tottenham Hotspur.
Beide Trainer taten sich im Anschluss der Partie mit einer klaren Einordnung der absolvierten 90 Minuten schwer, allerdings auch noch sichtbar unter dem Einfluss des Geschehens stehend.
Beide Mannschaften verbuchen den Ballbesitz gerne für sich, heute konnte keine von beiden in dieser Hinsicht klare Vorteile verbuchen, der Ballbesitz war nahezu ausgeglichen verteilt.
Doch wer wurde zuerst konkret in seinen Aktionen vor dem Tor? Das waren die Hausherren. Jedoch hatte das weniger mit den Ballbesitzphasen der Spurs zu tun als vielmehr mit denen Manchesters. In der 8. Minute spielt Schlussmann Ederson einen leichtsinnigen Direktpass in den Fuß von Son Heung-min, der wiederum James Maddison in Szene setzt. Ederson kann seinen Fehler zunächst ausbügeln und pariert den Abschluss des Engländers auf Kosten eines Eckballs. Dieser bringt umgehend den zweiten Torabschluss von Tottenham ein.
Nur wenige Minuten darauf sprechen die Gäste die nächste Einladung aus: Akanji im Ballbesitz im eigenen Strafraum einen Augenblick unachtsam, Son stibitzt ihm den Ball vom Fuß und fordert Ederson aus spitzem Winkel ein drittes Mal. Erneut folgt ein Eckball für die Spurs, doch diesmal findet die Hereingabe keinen Mitspieler. Manchester City kontert und Phil Foden zwingt erstmals Vicario dazu, sich lang zu strecken.
In der Folge endete die nervöse Anfangsphase der Citizens und es entwickelt sich ein ausgeglichenes Duell mit, wie ich finde, immer wieder irgendwie absonderlichen Tempowechseln zwischen Verschärfung und Entschleunigung.
In der 23. Minute verlieren die heimischen Lilywhites bei einem Vorstoß des Linksverteidigers Nathan Aké erstmals ein wenig die Ordnung. Haaland nutzt den großen Freiraum, um De Bruyne in Szene zu setzen, welcher Vicario letztlich mit der Pike überwinden kann.
Kurz vor der Halbzeitpause hat Rodri eine sehr gute Chance, auf 2:0 zu erhöhen (42. Minute), doch er sucht etwas überhastet den Abschluss und übersieht dabei, dass innerhalb des Strafraums mit Grealish, Haaland und De Bruyne gleich drei exzellente Anspielstationen bereitgestanden haben, um den Angriff zu finalisieren. Vicario entschärft den Abschluss Rodris.
In den ersten 45 Minuten nimmt sich der Gastgeber mehr Abschlüsse, die Qualität der Chancen ist auf Seiten der Gäste geringfügig höherwertig und so stehen zur Pause bei 6:3 Schüssen 0,9 zu 1,1 xGoals auf dem Papier. Der Unterschied: City bis hierhin ein Tor effizienter.
Nach dem Seitenwechsel erwischt diesmal Man City den besseren Start, wird zunächst über De Bruyne torgefährlich und kurz darauf über den norwegischen Topstürmer.
Ab etwa der 70. Minute meldet sich auch Tottenham wieder mit nennenswerten Offensivaktionen an. Die größte Chance auf den Ausgleich vergibt schließlich James Maddison in der 85. Minute, als er in der Folge von unerklärlichen Auflösungserscheinungen der Abwehrkette zentral vor dem Tor aus 16 oder 17 Metern völlig frei zum Abschluss kommt, das Leder aber knapp am rechten Pfosten vorbeischießt.
Ähnlich wie bei der Rodri-Chance aus der 42. Minute wird sich Maddison im Anschluss geärgert haben, dass er etwas voreilig den Torabschluss gewählt hat, denn ich wüsste nicht, welcher Verteidiger ihn noch daran hätte hindern können, den Ball in den Strafraum hineinzutragen, um den Ball anschließend an Ederson vorbeizuschieben - Glück für die Gäste aus Manchester!
Die Zahlen zur Partie nach Schlusspfiff:
TOTTENHAM - MANCHESTER CITY
Ballbesitz: 51% - 49%
Ballrückeroberungszeit: 8 sec - 10 sec
Schüsse: 9 - 7
Schüsse aufs Tor: 5 - 5
xGoals: 1,3 - 2,1
Pässe: 144 - 171
Passgenauigkeit: 85% - 89%
Zweikämpfe: 29 - 17
davon gewonnene: 6 - 5
Ecken: 4 - 3
Manch einer würde die xGoals-Werte womöglich wieder in ihrer Semantik so wörtlich nehmen, dass man zu dem Schluss gelänge, ein Tor mehr auf der Anzeigetafel zu Gunsten von Man City wäre das folgerichtige Endresultat, doch natürlich braucht es in der Gesamtbetrachtung ein wenig mehr als das.
Die Gäste reisen heute mit dem Gefühl aus London ab, dass eine Punkteteilung vermutlich das leistungsgerechte Ergebnis gewesen wäre.
Der Belgier in den Reihen Citys besorgt jedoch heute den goldenen Moment.
Wenngleich die Schlussphase sich für mein Empfinden in den Reihen beider Teams ziemlich hektisch gestaltete, war ein mitentscheidender Faktor für das erfolgreiche Verteidigen des Pausenvorsprungs die Verbesserung im Passpiel im zweiten Durchgang, was sich mitunter in der gestiegenen Passquote von 85% auf 89% widerspiegelt.
Meine Güte, diesmal habe ich aber wirklich zu viel geschwafelt...
Cuuuuut.
Ich wünsche dem geschätzten Kollegen conhei auf der Trainerbank der Spurs viel Erfolg im Saisonendspurt!
Beide Trainer taten sich im Anschluss der Partie mit einer klaren Einordnung der absolvierten 90 Minuten schwer, allerdings auch noch sichtbar unter dem Einfluss des Geschehens stehend.
Beide Mannschaften verbuchen den Ballbesitz gerne für sich, heute konnte keine von beiden in dieser Hinsicht klare Vorteile verbuchen, der Ballbesitz war nahezu ausgeglichen verteilt.
Doch wer wurde zuerst konkret in seinen Aktionen vor dem Tor? Das waren die Hausherren. Jedoch hatte das weniger mit den Ballbesitzphasen der Spurs zu tun als vielmehr mit denen Manchesters. In der 8. Minute spielt Schlussmann Ederson einen leichtsinnigen Direktpass in den Fuß von Son Heung-min, der wiederum James Maddison in Szene setzt. Ederson kann seinen Fehler zunächst ausbügeln und pariert den Abschluss des Engländers auf Kosten eines Eckballs. Dieser bringt umgehend den zweiten Torabschluss von Tottenham ein.
Nur wenige Minuten darauf sprechen die Gäste die nächste Einladung aus: Akanji im Ballbesitz im eigenen Strafraum einen Augenblick unachtsam, Son stibitzt ihm den Ball vom Fuß und fordert Ederson aus spitzem Winkel ein drittes Mal. Erneut folgt ein Eckball für die Spurs, doch diesmal findet die Hereingabe keinen Mitspieler. Manchester City kontert und Phil Foden zwingt erstmals Vicario dazu, sich lang zu strecken.
In der Folge endete die nervöse Anfangsphase der Citizens und es entwickelt sich ein ausgeglichenes Duell mit, wie ich finde, immer wieder irgendwie absonderlichen Tempowechseln zwischen Verschärfung und Entschleunigung.
In der 23. Minute verlieren die heimischen Lilywhites bei einem Vorstoß des Linksverteidigers Nathan Aké erstmals ein wenig die Ordnung. Haaland nutzt den großen Freiraum, um De Bruyne in Szene zu setzen, welcher Vicario letztlich mit der Pike überwinden kann.
Kurz vor der Halbzeitpause hat Rodri eine sehr gute Chance, auf 2:0 zu erhöhen (42. Minute), doch er sucht etwas überhastet den Abschluss und übersieht dabei, dass innerhalb des Strafraums mit Grealish, Haaland und De Bruyne gleich drei exzellente Anspielstationen bereitgestanden haben, um den Angriff zu finalisieren. Vicario entschärft den Abschluss Rodris.
In den ersten 45 Minuten nimmt sich der Gastgeber mehr Abschlüsse, die Qualität der Chancen ist auf Seiten der Gäste geringfügig höherwertig und so stehen zur Pause bei 6:3 Schüssen 0,9 zu 1,1 xGoals auf dem Papier. Der Unterschied: City bis hierhin ein Tor effizienter.
Nach dem Seitenwechsel erwischt diesmal Man City den besseren Start, wird zunächst über De Bruyne torgefährlich und kurz darauf über den norwegischen Topstürmer.
Ab etwa der 70. Minute meldet sich auch Tottenham wieder mit nennenswerten Offensivaktionen an. Die größte Chance auf den Ausgleich vergibt schließlich James Maddison in der 85. Minute, als er in der Folge von unerklärlichen Auflösungserscheinungen der Abwehrkette zentral vor dem Tor aus 16 oder 17 Metern völlig frei zum Abschluss kommt, das Leder aber knapp am rechten Pfosten vorbeischießt.
Ähnlich wie bei der Rodri-Chance aus der 42. Minute wird sich Maddison im Anschluss geärgert haben, dass er etwas voreilig den Torabschluss gewählt hat, denn ich wüsste nicht, welcher Verteidiger ihn noch daran hätte hindern können, den Ball in den Strafraum hineinzutragen, um den Ball anschließend an Ederson vorbeizuschieben - Glück für die Gäste aus Manchester!
Die Zahlen zur Partie nach Schlusspfiff:
TOTTENHAM - MANCHESTER CITY
Ballbesitz: 51% - 49%
Ballrückeroberungszeit: 8 sec - 10 sec
Schüsse: 9 - 7
Schüsse aufs Tor: 5 - 5
xGoals: 1,3 - 2,1
Pässe: 144 - 171
Passgenauigkeit: 85% - 89%
Zweikämpfe: 29 - 17
davon gewonnene: 6 - 5
Ecken: 4 - 3
Manch einer würde die xGoals-Werte womöglich wieder in ihrer Semantik so wörtlich nehmen, dass man zu dem Schluss gelänge, ein Tor mehr auf der Anzeigetafel zu Gunsten von Man City wäre das folgerichtige Endresultat, doch natürlich braucht es in der Gesamtbetrachtung ein wenig mehr als das.
Die Gäste reisen heute mit dem Gefühl aus London ab, dass eine Punkteteilung vermutlich das leistungsgerechte Ergebnis gewesen wäre.
Der Belgier in den Reihen Citys besorgt jedoch heute den goldenen Moment.
Wenngleich die Schlussphase sich für mein Empfinden in den Reihen beider Teams ziemlich hektisch gestaltete, war ein mitentscheidender Faktor für das erfolgreiche Verteidigen des Pausenvorsprungs die Verbesserung im Passpiel im zweiten Durchgang, was sich mitunter in der gestiegenen Passquote von 85% auf 89% widerspiegelt.
Meine Güte, diesmal habe ich aber wirklich zu viel geschwafelt...
Cuuuuut.
Ich wünsche dem geschätzten Kollegen conhei auf der Trainerbank der Spurs viel Erfolg im Saisonendspurt!
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