⚽Spielinformation
14. Spieltag📋Spielverlauf
30'
0:1
Hee Chan Hwang
Wolverhampton Wanderers
30'
0:1
Hee Chan Hwang
Wolverhampton Wanderers
38'
1:1
Erling Håland
Manchester City
38'
1:1
Erling Håland
Manchester City
55'
2:1
Erling Håland
Manchester City
55'
2:1
Erling Håland
Manchester City
📰Spielberichte & Kommentare
13.10.2024 19:14 Uhr
Manchester City müht sich zum knappen Heimsieg gegen die angereisten Wolverhampton Wanderers.
Die Partie beginnt behäbig, hat etwas Krampfhaftes. Beide Mannschaften sind um Spielkontrolle bemüht, lassen aber zündende Ideen im letzten Angriffsdrittel vermissen.
Die Gäste gehen schließlich nach einer halben Stunde in einer etwas glücklichen Aktion in Führung. Hwang Hee Chan versucht linksaußen an der Strafraumgrenze einen Mitspieler im Zentrum zu finden, Rúben Días antizipiert den Pass und fängt ihn ab, lässt die Kugel dann aber wieder in den Lauf des Passgebers klatschen, der sich plötzlich in Abschlussposition wiederfindet, weil Akanji kurz die Übersicht verliert. Ederson kann den Schuss abwehren, der Ball springt aber so zurück, dass der Stürmer den Ball nur noch über die Linie ins unbewachte Tor schieben muss - 0:1.
Manchester City zeigt sich unbeeindruckt und findet eine schnelle Antwort. Zunächst trifft Haaland noch aus Abseitsposition, kurz darauf überwindet er Jose Sá dann regelkonform zum Ausgleich.
Das 1:1 ist gleichzeitig das Halbzeitresultat. Auch in vielen statistischen Kategorien sind die Zahlen relativ ausgeglichen, etwa bei 85 - 74 Pässen und 89% - 86% Passgenauigkeit, aber auch bei 14 - 12 Zweikämpfen (6 - 2 gewonnene Zweikämpfe).
Im Ballbesitz verzeichneten die Gäste Vorteile: 45% - 55% Ballbesitz, 8 sec - 11 sec Ballrückeroberungszeit.
Die etwas größere Torgefahr konnte im ersten Durchgang dagegen der Gastgeber erzeugen: 5 - 2 Schüsse, 2 - 2 aufs Tor bei 2,0 zu 1,1 xGoals.
Die Wolves erzielen mit ihrer einzigen Abschlusschance (plus Nachschuss natürlich) ihren einzigen Treffer, aber unterm Strich ist ein Remis nach diesem Verlauf der ersten 45 Minuten durchaus angemessen, denke ich.
Auf Seiten der Hausherren war man mit den geringen Spielanteilen mit Ball zwar sehr unzufrieden, gleichzeitig scheute man sich aber, zu früh ein Risiko durch Systemumstellungen einzugehen.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann lediglich 10 Minuten, ehe Manchester City die Partie durch den norwegischen Doppelpack drehen konnte. Mit der Führung im Rücken war es dem Trainer an der Seitenlinie nun erst recht nicht geheuer, die Abläufe durch eine klare taktische Neuausrichtung zu gefährden. Außer personellem Austausch gab es also keine Veränderungen.
Zunächst schien das auch nicht unbedingt notwendig, denn die Gäste streuten nun eine höhere Fehlerquote ein und City bekam Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Ein weiteres Mal konnte Jose Sá jedoch nicht überwunden werden.
Je länger die Partie jedoch andauerte, und insbesondere als schließlich die Schlussviertelstunde anbrach, zeigte sich jedoch zunehmend die große Passivität der Himmelblauen im Spiel gegen den Ball. Wolverhampton erhöhte den Druck und schob sich mit geduldigem Passspiel immer wieder nach vorne ins letzte Angriffsdrittel und lauerte auf die Lücke, um das Leder in den Strafraum zu befördern. Zwar blieb es dabei, dass die Gäste keinen Torabschluss mehr zustande brachten, dennoch verteidigte Manchester City viel zu passiv und eroberte den Ball häufig erst hinten in der Abwehrkette. So kann man durchaus behaupten, dass die Schlussphase für die Citizens nochmal zur Zitterpartie wurde.
Die Statistik nach Schlusspfiff:
CITY - WOLVES
Ballbesitz: 44% - 56%
Ballrückeroberungszeit: 10 sec - 12 sec
Schüsse: 10 - 2
Schüsse aufs Tor: 6 - 2
xGoals: 3,4 - 1,1
Pässe: 168 - 144
Passgenauigkeit: 89% - 86%
Zweikämpfe: 27 - 26
davon gewonnene: 11 - 5
abgefangene Bälle: 16 - 15
Abseitsstellungen: 2 - 0
Ecken: 4 - 0
Viele Zahlen liegen dicht beieinander, aber die Gastgeber waren das Team mit der größeren Torgefahr und aufgrund dieser höheren Spieleffizienz geht der knappe Heimsieg in meinen Augen in Ordnung.
Dennoch bleibt in Manchester die große Unzufriedenheit über den bisherigen Saisonstart. Die Leistungen sind deutlich schwächer als in der Vorsaison und die Spielidee kann in fast allen Aspekten noch nicht umgesetzt werden. Die heutige Partie war dafür das beste Beispiel.
Ich wünsche den Wolves weiterhin viel Erfolg.
Die Partie beginnt behäbig, hat etwas Krampfhaftes. Beide Mannschaften sind um Spielkontrolle bemüht, lassen aber zündende Ideen im letzten Angriffsdrittel vermissen.
Die Gäste gehen schließlich nach einer halben Stunde in einer etwas glücklichen Aktion in Führung. Hwang Hee Chan versucht linksaußen an der Strafraumgrenze einen Mitspieler im Zentrum zu finden, Rúben Días antizipiert den Pass und fängt ihn ab, lässt die Kugel dann aber wieder in den Lauf des Passgebers klatschen, der sich plötzlich in Abschlussposition wiederfindet, weil Akanji kurz die Übersicht verliert. Ederson kann den Schuss abwehren, der Ball springt aber so zurück, dass der Stürmer den Ball nur noch über die Linie ins unbewachte Tor schieben muss - 0:1.
Manchester City zeigt sich unbeeindruckt und findet eine schnelle Antwort. Zunächst trifft Haaland noch aus Abseitsposition, kurz darauf überwindet er Jose Sá dann regelkonform zum Ausgleich.
Das 1:1 ist gleichzeitig das Halbzeitresultat. Auch in vielen statistischen Kategorien sind die Zahlen relativ ausgeglichen, etwa bei 85 - 74 Pässen und 89% - 86% Passgenauigkeit, aber auch bei 14 - 12 Zweikämpfen (6 - 2 gewonnene Zweikämpfe).
Im Ballbesitz verzeichneten die Gäste Vorteile: 45% - 55% Ballbesitz, 8 sec - 11 sec Ballrückeroberungszeit.
Die etwas größere Torgefahr konnte im ersten Durchgang dagegen der Gastgeber erzeugen: 5 - 2 Schüsse, 2 - 2 aufs Tor bei 2,0 zu 1,1 xGoals.
Die Wolves erzielen mit ihrer einzigen Abschlusschance (plus Nachschuss natürlich) ihren einzigen Treffer, aber unterm Strich ist ein Remis nach diesem Verlauf der ersten 45 Minuten durchaus angemessen, denke ich.
Auf Seiten der Hausherren war man mit den geringen Spielanteilen mit Ball zwar sehr unzufrieden, gleichzeitig scheute man sich aber, zu früh ein Risiko durch Systemumstellungen einzugehen.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann lediglich 10 Minuten, ehe Manchester City die Partie durch den norwegischen Doppelpack drehen konnte. Mit der Führung im Rücken war es dem Trainer an der Seitenlinie nun erst recht nicht geheuer, die Abläufe durch eine klare taktische Neuausrichtung zu gefährden. Außer personellem Austausch gab es also keine Veränderungen.
Zunächst schien das auch nicht unbedingt notwendig, denn die Gäste streuten nun eine höhere Fehlerquote ein und City bekam Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Ein weiteres Mal konnte Jose Sá jedoch nicht überwunden werden.
Je länger die Partie jedoch andauerte, und insbesondere als schließlich die Schlussviertelstunde anbrach, zeigte sich jedoch zunehmend die große Passivität der Himmelblauen im Spiel gegen den Ball. Wolverhampton erhöhte den Druck und schob sich mit geduldigem Passspiel immer wieder nach vorne ins letzte Angriffsdrittel und lauerte auf die Lücke, um das Leder in den Strafraum zu befördern. Zwar blieb es dabei, dass die Gäste keinen Torabschluss mehr zustande brachten, dennoch verteidigte Manchester City viel zu passiv und eroberte den Ball häufig erst hinten in der Abwehrkette. So kann man durchaus behaupten, dass die Schlussphase für die Citizens nochmal zur Zitterpartie wurde.
Die Statistik nach Schlusspfiff:
CITY - WOLVES
Ballbesitz: 44% - 56%
Ballrückeroberungszeit: 10 sec - 12 sec
Schüsse: 10 - 2
Schüsse aufs Tor: 6 - 2
xGoals: 3,4 - 1,1
Pässe: 168 - 144
Passgenauigkeit: 89% - 86%
Zweikämpfe: 27 - 26
davon gewonnene: 11 - 5
abgefangene Bälle: 16 - 15
Abseitsstellungen: 2 - 0
Ecken: 4 - 0
Viele Zahlen liegen dicht beieinander, aber die Gastgeber waren das Team mit der größeren Torgefahr und aufgrund dieser höheren Spieleffizienz geht der knappe Heimsieg in meinen Augen in Ordnung.
Dennoch bleibt in Manchester die große Unzufriedenheit über den bisherigen Saisonstart. Die Leistungen sind deutlich schwächer als in der Vorsaison und die Spielidee kann in fast allen Aspekten noch nicht umgesetzt werden. Die heutige Partie war dafür das beste Beispiel.
Ich wünsche den Wolves weiterhin viel Erfolg.
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