Spielinformation

6. Spieltag
📋Spielverlauf
45'
1:0
Tymoteusz Puchacz
Holstein Kiel
45'
1:0
Tymoteusz Puchacz
Holstein Kiel
75'
2:0
Finn Porath
Holstein Kiel
75'
2:0
Finn Porath
Holstein Kiel
81'
3:0
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
81'
3:0
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
06.01.2025 18:28 Uhr
Ach du Schande. Stimmt ja gar nicht. Kiel WAR Heimteam. Also hab ich bloß in meinen Ausführungen Bullshit geschrieben und die abschließende Statistik falsch herum betitelt.

Sorry, verwirrter Mann am Werk...
06.01.2025 18:26 Uhr
Ups, ich habe die Statistikwerte in falscher Reihenfolge angegeben. Das gilt sowohl für die Zahlen zur Pause als auch die nach Schlusspfiff. Also beim Lesen gedanklich einmal umdrehen, bitte:big_smile:
06.01.2025 18:24 Uhr
Die Kieler Störche reisten nach Baden-Württemberg. Im Gepäck dabei: eine riesige Portion Respekt - denn der 1. FC Heidenheim scheint in bemerkenswert guter Form zu sein. 

Nachdem man den Karlsruher SC in dessen eigenem Hause mit 7:1 überrannt hat, fertigte man anschließend den HSV, einen der Top-Favoriten unter den Aufstiegsaspiranten, mit 4:1 ab, ebenfalls auswärts. Ausreichend Selbstvertrauen dürfte also vorhanden sein. 



Die Gäste aus Schleswig-Holstein übernahmen von Beginn an die aktivere Rolle, die ersten Minuten gehörten ihnen. Doch die Bemühungen gipfelten nach acht Minuten lediglich in einem Eckball, der letztendlich nur Gefahr für das eigene Gehäuse brachte: Der Konter der Gastgeber wird sehr passiv verteidigt und schließlich hat Heidenheim die erste gute Chance der Partie, der Abschluss prallt von der Querlatte ins Toraus. In der Folge zeigten die Gäste vorübergehend Unsicherheiten im eigenen Aufbauspiel. Die Konsequenz: zwei weitere Hochkaräter für Heidenheim.

Es blieb beim 0:0 und nach und nach wurde Kiel wieder selbstbewusster. Nach 28 Minuten gibt es dann endlich auch die erste große Chance für die Gäste, aber Benedikt Pichler versagen die Nerven, er schießt den Ball unbedrängt am Tor vorbei. 

Die Gäste bleiben dran, spielen auf die Führung. Doch gegen eine gut sortierte heimische Defensive war es nicht leicht, Räume zu finden. Unmittelbar vor der Halbzeitpause gelingt es dann doch. Puchacz kann über links in den Strafraum eindringen und zum Tor gehen. Er verweigert den Pass in den Rückraum und schließt selbst ab. Schlussmann Kevin Müller muss von dieser Entscheidung überrascht gewesen sein, denn er sieht da im kurzen Eck definitiv unglücklich aus.

Zur Pause stand also eine denkbar knappe Führung für die Gäste, die allerdings bis hierhin etwas schmeichelhaft anmutete. Zwar verbuchten sie deutlich mehr Spielanteile, ließen aber die Zielstrebigkeit im letzten Drittel weitestgehend vermissen. 

Ein paar Zahlen bis hier: 

70% - 30% Ballbesitz, 5 sek - 9 sek Ballrückeroberungszeit, 113 - 43 Pässe bei 90% - 81% Passgenauigkeit und 2:5 Schüsse bei 0,3 zu 1,1 xGoals. 



Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild der ersten Halbzeit fort. Holstein Kiel bestimmte das Geschehen, fand nun auch bessere Lösungen im letzten Drittel. 

Gleichzeitig stand man defensiv bis in die Schlussphase hinein sehr sicher. 

Mit Anbruch eben dieser gelang schließlich auch das befreiende 2:0 durch Porath und nur wenige Minuten darauf besorgt Skrzybski die endgültige Entscheidung. Erst im unmittelbaren Gegenzug fehlt es der Kieler Hintermannschaft mal an Stabilität und Heidenheim verpasst den Anschlusstreffer - der heute aber wohl nur noch Ergebniskosmetik gewesen wäre.



Die abschließenden Zahlen nach Schlusspfiff:



HEIDENHEIM  -  KIEL



Ballbesitz: 67% - 33%

Ballrückeroberungszeit: 6 s - 8 s

Schüsse: 10 - 8

Schüsse aufs Tor: 6 - 3

xGoals: 2,9 - 1,9

Pässe: 222 - 96

Passgenauigkeit: 93% - 82%

Zweikämpfe: 16 - 21

davon gewonnene: 5  - 10

Fouls: 0 - 0

Abgefangene Bälle: 12 - 9

Abseitsstellungen: 0 - 1

Ecken: 2 - 3



Der Schlüssel zum Erfolg lag für Holstein Kiel heute in der enormen Ballsicherheit. Man kann wohl behaupten, dass die KSV den Gegner heute mit dem Passspiel zermürbt hat. 

Gemessen an den klaren Torchancen beider Teams ist der Sieg sicherlich um ein Tor zu hoch geraten.



Ich wünsche meinem Gegenüber weiterhin viel Erfolg. 
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