⚽Spielinformation
30. Spieltag📋Spielverlauf
11'
1:0
Oliver Batista Meier
SSV Ulm 1846
11'
1:0
Oliver Batista Meier
SSV Ulm 1846
15'
1:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
15'
1:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
18'
1:2
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
18'
1:2
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
28'
2:2
Dennis Chessa
SSV Ulm 1846
28'
2:2
Dennis Chessa
SSV Ulm 1846
43'
2:3
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
43'
2:3
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
58'
3:3
Maurice Krattenmacher
SSV Ulm 1846
58'
3:3
Maurice Krattenmacher
SSV Ulm 1846
67'
3:4
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
67'
3:4
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
69'
4:4
Robert Leipertz
SSV Ulm 1846
69'
4:4
Robert Leipertz
SSV Ulm 1846
71'
4:5
Lewis Holtby
Holstein Kiel
71'
4:5
Lewis Holtby
Holstein Kiel
77'
4:6
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
77'
4:6
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
09.02.2025 00:11 Uhr
Am späten Samstagabend bietet sich den Zuschauern einmal mehr ein Tore-Spektakel, wie so häufig in letzter Zeit.
Diesmal dafür verantwortlich: der SSV Ulm und die Holstein Kiel.
Nach Ablauf der 90 Minuten können zwar makadads Störche die drei Punkte in den Norden entführen, der Mann an der Seitenlinie hat dennoch Ansatzpunkte für Kritik - anfangs vor allem an den Entscheidungen des Schiedsrichters.
Nach 10 Minuten erhalten die Gastgeber etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten einen Freistoß, nachdem der Unparteiische eine Balleroberung durch Ivezic als regelwidrig ausgelegt hatte. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich da einen absolut sauberen Zweikampf gesehen habe. Noch bitterer wird es dann bei der Ausführung des Freistoßes. Batista-Meier bleibt mit seinem Schuss in die Mauer hängen, das Spielgerät wird unhaltbar abgefälscht, sodass Timon Weiner nur noch zuschauen kann, wie es über die Linie trudelt.
Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Ein Doppelschlag dreht die Partie zu ihren Gunsten. Die Innenverteidigung sah aber beim Ausgleich durch Pichler ein wenig steif aus, als der Stürmer sich den Ball für den Abschluss auf den rechten Fuß legte.
Zehn Minuten nach der Kieler Führung steht dann erneut der Spielleiter im Mittelpunkt. Colin Kleine-Bekel gewinnt in der Defensive einen wichtigen Zweikampf und erobert den Ball. Im Anschluss wird der Innenverteidiger vom nachsetzenden Ulmer Angreifer gefoult, der Unparteiische zeigt "Vorteil" an. Allerdings befand sich Kleine-Bekel in einer eindeutigen Drucksituation, verursacht durch das Gegenpressing der Hausherren. Kleine-Bekel versucht, die Situation mit einem Befreiungsschlag zu bereinigen, der jedoch zu kurz gerät und seiner Mannschaft Augenblicke später um die Ohren fliegt. Chessa bekommt die dicke Chance und stellt auf 2:2. Nach dem Foul an Kleine-Bekel die Vorteilsregelung anzuwenden, war ein unverkennbarer Fehler. Freistoß für Holstein Kiel wäre die richtige Entscheidung gewesen.
Die im ersten Durchgang klar spielbestimmenden Gäste blieben dennoch weiter dran und kurz vor der Halbzeitpause kann Steven Skrzybski die Führung wiederherstellen.
Zur Pause ein paar Zahlen:
34% - 66% Ballbesitz, 9 sek - 7 sek Ballrückeroberungszeit, 57 - 101 Pässe bei 91% - 91% Passgenauigkeit und 3:8 Schüsse bei 1,0 zu 2,3 xGoals
Die Gäste aus Kiel bekamen im ersten Durchgang sehr häufig große Räume, auch im letzten Angriffsdrittel, machten sich das Leben durch schlechte Entscheidungen beim finalen Pass aber zu oft selbst schwer. Da wäre im ersten Abschnitt definitiv mehr drin gewesen.
Offenbar ist dies auch dem SSV-Coach Striker19 aufgefallen, denn er nahm in der Pause taktische Anpassungen vor.
Die Veränderungen schienen durchaus zu wirken, denn die Gäste mussten nun deutlich höheren Aufwand betreiben, um die Pressinglinien des Gegners spielerisch zu überbrücken. Die Hausherren hatten eine stabilere, eine bessere Ordnung im Spiel gegen den Ball gefunden.
Die erste dicke Chance des zweiten Durchgangs geht an Ulm - und etwas später auch der erste Treffer. Diesmal können die Gäste die Schuld nicht beim Schiedsrichter suchen. Man muss sich an die eigene Nase fassen, weil Krattenmacher zunächst Kleine-Bekel mit einer kleinen Körpertäuschung alt aussehen lässt und danach auch Komenda auf dem falschen Fuß erwischt.
Aber apropos unzureichendes Zweikampfverhalten: Vor allem die Ulmer schienen in den Defensivzweikämpfen heute häufig verunsichert. Das zeigte sich unter anderem auch beim neuerlichen Führungstreffer der Gäste durch Pichler.
Auf das Chaos danach, das auf beiden Seiten enstand, gehe ich mal nicht weiter ein. Für mich eine Phase, die fraglos auf das aktuelle Update zurückzuführen ist.
Hinten raus schrauben die Gäste ihren xGoals-Wert noch ein wenig in die Höhe, legen aber keinen Treffer mehr nach.
Unterm Strich war die KSV Holstein heute das spielbestimmende, das aktivere Team mit der höheren Initiative, weshalb der Auswärtssieg meines Erachtens verdient ist.
Nichtsdestotrotz dämpft das Ergebnis von 6:4, ein neuerliches Zehn-Tore-Spektakel, jedoch die Freude über den Erfolg deutlich.
Die Statistik nach Schlusspfiff:
ULM - KIEL
Ballbesitz: 33% - 67%
Ballrückeroberungszeit: 11 s - 7 s
Schüsse: 8 - 16
Schüsse aufs Tor: 7 - 9
xGoals: 2,6 - 5,9
Pässe: 104 - 203
Passgenauigkeit: 92% - 90%
Zweikämpfe: 23 - 32
Davon gewonnene: 3 - 14
Fouls: 0 - 1
Abgefangene Bälle: 19 - 5
Abseitsstellungen: 0 - 0
Ecken: 1 - 3
Ich wünsche meinem Gegenüber weiterhin viel Erfolg.
Diesmal dafür verantwortlich: der SSV Ulm und die Holstein Kiel.
Nach Ablauf der 90 Minuten können zwar makadads Störche die drei Punkte in den Norden entführen, der Mann an der Seitenlinie hat dennoch Ansatzpunkte für Kritik - anfangs vor allem an den Entscheidungen des Schiedsrichters.
Nach 10 Minuten erhalten die Gastgeber etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Kasten einen Freistoß, nachdem der Unparteiische eine Balleroberung durch Ivezic als regelwidrig ausgelegt hatte. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich da einen absolut sauberen Zweikampf gesehen habe. Noch bitterer wird es dann bei der Ausführung des Freistoßes. Batista-Meier bleibt mit seinem Schuss in die Mauer hängen, das Spielgerät wird unhaltbar abgefälscht, sodass Timon Weiner nur noch zuschauen kann, wie es über die Linie trudelt.
Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Ein Doppelschlag dreht die Partie zu ihren Gunsten. Die Innenverteidigung sah aber beim Ausgleich durch Pichler ein wenig steif aus, als der Stürmer sich den Ball für den Abschluss auf den rechten Fuß legte.
Zehn Minuten nach der Kieler Führung steht dann erneut der Spielleiter im Mittelpunkt. Colin Kleine-Bekel gewinnt in der Defensive einen wichtigen Zweikampf und erobert den Ball. Im Anschluss wird der Innenverteidiger vom nachsetzenden Ulmer Angreifer gefoult, der Unparteiische zeigt "Vorteil" an. Allerdings befand sich Kleine-Bekel in einer eindeutigen Drucksituation, verursacht durch das Gegenpressing der Hausherren. Kleine-Bekel versucht, die Situation mit einem Befreiungsschlag zu bereinigen, der jedoch zu kurz gerät und seiner Mannschaft Augenblicke später um die Ohren fliegt. Chessa bekommt die dicke Chance und stellt auf 2:2. Nach dem Foul an Kleine-Bekel die Vorteilsregelung anzuwenden, war ein unverkennbarer Fehler. Freistoß für Holstein Kiel wäre die richtige Entscheidung gewesen.
Die im ersten Durchgang klar spielbestimmenden Gäste blieben dennoch weiter dran und kurz vor der Halbzeitpause kann Steven Skrzybski die Führung wiederherstellen.
Zur Pause ein paar Zahlen:
34% - 66% Ballbesitz, 9 sek - 7 sek Ballrückeroberungszeit, 57 - 101 Pässe bei 91% - 91% Passgenauigkeit und 3:8 Schüsse bei 1,0 zu 2,3 xGoals
Die Gäste aus Kiel bekamen im ersten Durchgang sehr häufig große Räume, auch im letzten Angriffsdrittel, machten sich das Leben durch schlechte Entscheidungen beim finalen Pass aber zu oft selbst schwer. Da wäre im ersten Abschnitt definitiv mehr drin gewesen.
Offenbar ist dies auch dem SSV-Coach Striker19 aufgefallen, denn er nahm in der Pause taktische Anpassungen vor.
Die Veränderungen schienen durchaus zu wirken, denn die Gäste mussten nun deutlich höheren Aufwand betreiben, um die Pressinglinien des Gegners spielerisch zu überbrücken. Die Hausherren hatten eine stabilere, eine bessere Ordnung im Spiel gegen den Ball gefunden.
Die erste dicke Chance des zweiten Durchgangs geht an Ulm - und etwas später auch der erste Treffer. Diesmal können die Gäste die Schuld nicht beim Schiedsrichter suchen. Man muss sich an die eigene Nase fassen, weil Krattenmacher zunächst Kleine-Bekel mit einer kleinen Körpertäuschung alt aussehen lässt und danach auch Komenda auf dem falschen Fuß erwischt.
Aber apropos unzureichendes Zweikampfverhalten: Vor allem die Ulmer schienen in den Defensivzweikämpfen heute häufig verunsichert. Das zeigte sich unter anderem auch beim neuerlichen Führungstreffer der Gäste durch Pichler.
Auf das Chaos danach, das auf beiden Seiten enstand, gehe ich mal nicht weiter ein. Für mich eine Phase, die fraglos auf das aktuelle Update zurückzuführen ist.
Hinten raus schrauben die Gäste ihren xGoals-Wert noch ein wenig in die Höhe, legen aber keinen Treffer mehr nach.
Unterm Strich war die KSV Holstein heute das spielbestimmende, das aktivere Team mit der höheren Initiative, weshalb der Auswärtssieg meines Erachtens verdient ist.
Nichtsdestotrotz dämpft das Ergebnis von 6:4, ein neuerliches Zehn-Tore-Spektakel, jedoch die Freude über den Erfolg deutlich.
Die Statistik nach Schlusspfiff:
ULM - KIEL
Ballbesitz: 33% - 67%
Ballrückeroberungszeit: 11 s - 7 s
Schüsse: 8 - 16
Schüsse aufs Tor: 7 - 9
xGoals: 2,6 - 5,9
Pässe: 104 - 203
Passgenauigkeit: 92% - 90%
Zweikämpfe: 23 - 32
Davon gewonnene: 3 - 14
Fouls: 0 - 1
Abgefangene Bälle: 19 - 5
Abseitsstellungen: 0 - 0
Ecken: 1 - 3
Ich wünsche meinem Gegenüber weiterhin viel Erfolg.
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