Spielinformation

22. Spieltag
📋Spielverlauf
13'
1:0
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
13'
1:0
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
20'
1:1
Julian Green
SpVgg Greuther Fürth
20'
1:1
Julian Green
SpVgg Greuther Fürth
49'
2:1
John Tolkin
Holstein Kiel
49'
2:1
John Tolkin
Holstein Kiel
54'
2:2
Branimir Hrgota
SpVgg Greuther Fürth
54'
2:2
Branimir Hrgota
SpVgg Greuther Fürth
58'
2:3
Julian Green
SpVgg Greuther Fürth
58'
2:3
Julian Green
SpVgg Greuther Fürth
65'
2:4
Marlon Suliman Mustapha
SpVgg Greuther Fürth
65'
2:4
Marlon Suliman Mustapha
SpVgg Greuther Fürth
90'
Nicolai Remberg
Holstein Kiel
🟨
90'
Nicolai Remberg
Holstein Kiel
🟨
📰Spielberichte & Kommentare
30.01.2025 21:19 Uhr
Holstein Kiel geht auch im Rückspiel vor heimischer Kulisse im Holstein-Stadion gegen den Ligaprimus aus Fürth leer aus.

Diesmal wiegt die Enttäuschung leider noch schwerer als nach dem Hinrunden-Duell.



Die Gastgeber hatten sich vorgenommen, die Partie im eigenen Wohnzimmer aktiver zu gestalten als das Hinspiel - ein Vorsatz, den man umsetzte.

Es gelang den Störchen, dem Gegner die drückenden Phasen nicht zu ermöglichen und stattdessen selbst häufiger kontrolliert nach vorne zu spielen. Effizienz würde heute eine entscheidende Rolle zukommen.

Mit dem ersten Hochkaräter der Partie bringt Steven Skrzybski die Gastgeber tatsächlich noch während der Anfangsviertelstunde in Führung - bis hierhin stand es gut um die Effizienz der Störche.

Leider ließ sich dasselbe über die der Gäste sagen: Nach einem Konter der Fürther sind die Lücken bei der KSV erstmals zu groß, der Rückraum liegt letzten Endes völlig blank da und Green nutzt diesen Umstand für den Ausgleichstreffer. 

Beim 1:1 bleibt es bis zur Halbzeitpause. 



Ein paar Zahlen nach den ersten 45 Minuten:



52% - 48% Ballbesitz, 13 sek - 15 sek Ballrückeroberungszeit, 79 - 75 Pässe bei 89% - 88% Passgenauigkeit und 4:3 Schüsse bei 2,2 zu 1,1 xGoals



Das Chancenverhältnis stellte sich sehr ausgeglichen dar, die Qualität der Chancen sprach jedoch für die Hausherren. Eine knappe Führung wäre demnach möglich gewesen, aber Fürth bewies einmal mehr Kaltschnäuzigkeit.



Nach dem Seitenwechsel erwischen die Hausherren einen Top-Start. Skrzybski setzt ein erstes Ausrufezeichen, sein Kopfball bleibt jedoch zu harmlos für den Schlussmann.

Mit dem nächsten Angriff erzielt Winterneuzugang John Tolkin dann aber das 2:1 und bringt die Hausherren ein zweites Mal in Führung. 

Unglücklicherweise zeigten sich die Kieler Defensivakteure in den entscheidenden Szenen der zweiten Halbzeit deutlich anfälliger als noch im Hinspiel und auch im ersten Durchgang des Rückspiels.

Ein Doppelschlag innerhalb von weniger als vier Minuten dreht die Partie zu Gunsten der Gäste, die wiederum nur ein paar Minuten später gar das 2:4 nachlegen. 

Elf rabenschwarze Minuten aus Sicht der Kieler, in denen die Verteidiger es dem Gegner viel zu einfach machten.

Die Fürther erzielten die Treffer über flache Anspiele in den Strafraum, die die Stürmer mit dem Rücken zum Tor erreichten. Die Verteidiger verhielten sich jedoch viel zu passiv und ließen die Angespielten schalten und walten, bis diese sich schließlich die Abschlüsse nahmen und Timon Weiner überwanden. 

Zum 2:2-Ausgleich darf man ruhig ergänzen, dass die Fürther es innerhalb des Sechzehners wirklich gut zu Ende gespielt haben. Nichtsdestotrotz waren die Lücken in der Verteidigung viel zu groß. 



Von diesen drei zügigen Gegentreffern konnten sich die Kieler nicht mehr erholen. 

Zwar waren sie bis zum Schluss darum bemüht, den Treffer zu erzielen, der sie mit dem 3:4 wieder in unmittelbare Schlagdistanz bringen würde, aber schlussendlich blieb es bei zwei Toren Rückstand. 



Die Statistik nach Schlusspfiff:



KIEL  -  FÜRTH



Ballbesitz: 50% - 50%

Ballrückeroberungszeit: 12 s - 11 s

Schüsse: 8 - 7

Schüsse aufs Tor: 6 - 6

xGoals: 3,4 - 3,1

Pässe: 166 - 154

Passgenauigkeit: 89% - 88%

Zweikämpfe: 37 - 12

Davon gewonnene: 9 - 4

Fouls: 1 - 0

Abgefangene Bälle: 14 - 13

Abseitsstellungen: 1 - 0

Ecken: 3 - 0



Holstein Kiel konnte im Vergleich zum Hinspiel noch zulegen und lieferte eine starke Leistung gegen die Top-Favoriten der 2. Bundesliga. Wermutstropfen liegen nach dieser Begegnung definitiv in dem nachlässigen Defensivverhalten rund um die Stundenmarke, als man binnen kurzer Zeit drei Treffer hinnehmen musste und damit die Partie aus der Hand gegeben hat. 



Insgesamt wären in beiden Spielen Punkte für die KSV Holstein möglich gewesen, vor allem hier im Heimspiel wäre ein Unentschieden den Leistungen nach das Mindeste gewesen.

In beiden Duellen legen die Kleeblätter die höhere Effizienz an den Tag und fahren aufgrunddessen sechs Punkte ein. 



Nochmals herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg 
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