Spielinformation

15. Spieltag
📋Spielverlauf
15'
1:0
John Tolkin
Holstein Kiel
15'
1:0
John Tolkin
Holstein Kiel
19'
1:1
Mikkel Kaufmann
Karlsruher SC
19'
1:1
Mikkel Kaufmann
Karlsruher SC
57'
2:1
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
57'
2:1
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
76'
2:2
Fabian Schleusener
Karlsruher SC
76'
2:2
Fabian Schleusener
Karlsruher SC
81'
2:3
Fabian Schleusener
Karlsruher SC
81'
2:3
Fabian Schleusener
Karlsruher SC
86'
2:4
Marvin Wanitzek
Karlsruher SC
86'
2:4
Marvin Wanitzek
Karlsruher SC
86'
🟨
Bambasé Conté
Karlsruher SC
86'
Bambasé Conté
Karlsruher SC
🟨
88'
3:4
Marko Ivezić
Holstein Kiel
88'
3:4
Marko Ivezić
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
12.04.2025 23:00 Uhr
Ich würde dem Fazit meines Gegenübers, Funkmaster, nur in Teilen zustimmen.

Die finalen Zahlen zur Partie, die sich in der Statistik nach 90 Minuten abbilden, sprechen im Hinblick auf die Torgefahr tatsächlich für ein Unentschieden als angemessenes Ergebnis. 



In den Reihen der Störche fragt man sich am Ende dennoch, warum man keine drei Punkte geholt hat. 

Zwar ließen sie die ganz große Dominanz vermissen, lieferten aber trotzdem über weite Strecken eine kontrollierte Leistung ab. 

Wie so oft schlug die KSV aus ihrer Feldüberlegenheit jedoch zu wenig Kapital.

In der Anfangsviertelstunde läuft das Spiel nur in eine Richtung. 

Mit Ablauf eben dieser trifft Tolkin zur Führung der Gastgeber, doch im Gegenzug zeigen sich die Badener erstmals in der Offensive und erzielen umgehend den Ausgleich. 

Die Hausherren erspielten sich nur wenige Abschlüsse, dafür aber stets von bester Qualität. Drei Top-Chancen ließen sie bis zur Halbzeitpause noch liegen.

In der 43. Minute kommt dann auch der KSC aus spitzem Winkel nochmal frei zum Abschluss. Weiner verkürzt geschickt den Winkel und macht das kurze Eck zu. Es bleibt beim Remis zur Pause.



Ein paar Zahlen bis hierhin:

58% - 42% Ballbesitz, 7 sek - 9 sek Ballrückeroberungszeit, 106 - 63 Pässe bei 84% - 75% Passgenauigkeit und 4:3 Schüsse bei 1,8 zu 0,7 xGoals 



Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild aus der ersten Halbzeit zunächst nahtlos fort.

Skrzybski stellt die Führung für Kiel wieder her und die Weichen für den Heimsieg schienen gestellt. 

Größtes Problem: Man verpasste es trotz guter Chancen, mit dem 3:1 für mehr Ruhe zu sorgen. Unter anderem verhinderte die Querlatte den Einschlag. 



Etwa ab der 70. Minute veränderte sich das Spielgeschehen deutlich. 

Die Gastgeber hatten zunehmend erhebliche Probleme, den tiefen Raum hinter der Kette zu verteidigen. 

Mit einfachen Mitteln konnten die Gäste immer wieder für Eins gegen Eins-Duelle in der Verteidigung sorgen und in diesen Szenen sahen die Defensivakteure der KSV Holstein - wie schon beim Saisonauftakt gegen Münster - sehr wackelig aus. Oftmals kamen sie überhaupt nicht richtig in die Zweikämpfe und so boten sich plötzlich richtig gute Gelegenheiten für den Karlsruher SC. 

So kommt es also, dass die Gäste es in der Schlussviertelstunde noch gleich drei Mal auf die Anzeigetafel bringen. 

Auch hier spielte letztlich die Effizienz eine Rolle. 

Unmittelbar nach dem Ausgleich zum 2:2 steht Pichler auf der anderen Seite ganz frei vor Torwart Weiß, legt sich die Kugel aber ein Stück zu weit vor und scheitert schließlich aus kurzer Distanz mit seinem Lupfer am Schlussmann. 

Wiederum im Gegenzug dreht Schleusener die Partie gänzlich (81.).



Holstein Kiel schenkt die Partie also überflüssigweise komplett ab und einmal mehr steht am Ende die große Instabilität der Defensive im Fokus. 



Die Zahlen nach dem Schlusspfiff:



KIEL   -  KARLSRUHE



Ballbesitz: 59% - 41%

Ballrückeroberungszeit: 7 s - 10 s

Schüsse: 12 - 11

Schüsse aufs Tor: 8 - 8

xGoals: 3,7 - 3,2

Pässe: 212 - 115

Passgenauigkeit: 86% - 81%

Zweikämpfe: 20 - 9

Davon gewonnene: 7 - 4

Fouls: 0 - 1

Abgefangene Bälle: 17 - 18

Abseitsstellungen: 0 - 0

Ecken: 5 - 1



Auf ein wildes 4:3 zum Auftakt gegen Münster folgt nun also ein ebenso wildes 3:4 gegen Karlsruhe. 

Gegen die Funkmasters Mannen ist es seit geraumer Zeit wie verhext: Am Ende steht Kiel meist als Verlierer einer Partie da, die man nicht verlieren sollte.

Ist Funkmaster einfach, mit Verlaub, abgewichster als man selbst?



Glückwunsch zum Sieg und weiterhin viel Erfolg!
12.04.2025 17:55 Uhr
Ein Spiel das keinen Sieger verdient.

Der KSC gewinnt ein Spiel in einer vogelwilden Schlussphase mit ein bisschen Glück.



Im gesamten gibt es hier nur ein gerechtes Erhebnis, und das wäre Remis.



Stark gespielt von Kiel. Wünsche dir viel Erfolg weiterhin, bis zum Rückspiel.
Bitte melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.