Spielinformation

14. Spieltag
📋Spielverlauf
4'
0:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
4'
0:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
18'
1:1
Lukas Petkov
SV Elversberg
18'
1:1
Lukas Petkov
SV Elversberg
21'
1:2
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
21'
1:2
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
50'
2:2
Fisnik Asllani
SV Elversberg
50'
2:2
Fisnik Asllani
SV Elversberg
71'
Lukas Pinckert
SV Elversberg
🟨
71'
Lukas Pinckert
SV Elversberg
🟨
74'
3:2
Tom Zimmerschied
SV Elversberg
74'
3:2
Tom Zimmerschied
SV Elversberg
📰Spielberichte & Kommentare
19.04.2025 22:48 Uhr
Holstein Kiel hat weiterhin mit zwei wesentlichen Problemen zu kämpfen: zu schwache Zweikampfquote und vor allem mangelnde Effizienz bei der Chancenverwertung. 

Beides sollte sich auch heute gegen Elversberg zeigen, dabei erwischten die Gäste eigentlich einen sehr guten Start.

Da Top-Torjäger Benedikt Pichler bislang in Saison 71 noch auf der Suche nach seiner Form ist, hatte makadad vorab erstmals Überlegungen angestellt, Pichler durch Harres in der Startformation zu ersetzen. Letzten Endes sprach der Trainer seinem sonst so zuverlässigen Stürmer noch einmal das Vertrauen aus.

Eine Entscheidung, die nach 21 Minuten als die richtige erscheinen könnte, da Pichler bereits mit einem Doppelpack auf der Anzeigetafel stand. 

Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass er nach seinem Traumstart in der vierten Minute noch zwei Riesenchancen auf das 0:2 verpasst hat. Sowohl in der achten als auch in der zwölften Spielminute scheitert er am Schlussmann von Elversberg. 



In der Anfangsviertelstunde lief das Spiel ausschließlich in Richtung Tor der Gastgeber, in der 18. Minute wird dann die erste Unachtsamkeit von Javorcek sofort eiskalt durch Petkov bestraft. 

Zwar findet Pichler eine postwendende Antwort auf den Ausgleichstreffer, doch insgesamt erzielten die Kieler bis zur Pause nach einer guten Leistung zu wenige Tore.



Ein paar Zahlen zu den ersten 45 Minuten: 

47% - 53% Ballbesitz, 10 sec - 13 sec Ballrückeroberungszeit, 53 - 103 Pässe bei 87% - 91% Passgenauigkeit und 3:6 Schüsse bei 1,0 zu 2,8 xGoals 



Nach dem Seitenwechsel werden die Störche kalt geduscht. Ein gelupfter Pass auf Asllani wird von Kleine-Bekel und Komenda schlecht verteidigt und die Halbzeitführung ist schnell dahin. 



Insgesamt wurde die zweite Halbzeit deutlich offener und wilder geführt als die erste. 

Kiel hatte in der Defensive immer wieder Probleme, richtig zu antizipieren, wenn die ballführenden Offensivspieler der SVE mit Tempo auf den Abwehrverbund zuliefen.

Gleichzeitig blieb die eigene Abschlussschwäche im Angriff bestehen. 

Als bestes Beispiel hierfür dient die 71. Minute, die wohl letztlich als Knackpunkt für die Kieler Niederlage ausgemacht werden kann. 

Skrzybski hat die letzte Reihe der Hausherren hinter sich gelassen und läuft alleine auf den Torhüter zu. Pinckert versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist, und holt den Angreifer mit einer Sense rüde von den Beinen. 

Der Gefoulte war sich sicher. Er wollte selbst die Verantwortung vom Punkt beim fälligen Strafstoß übernehmen. 

Unerklärlicherweise versagen ihm komplett die Nerven und das Leder fliegt weit am Tor vorbei.

Damit noch nicht genug: Quasi im Gegenzug trifft Zimmerschied zur Führung für Elversberg. 

Auch hier galt wieder: Holstein Kiel war hinten personell klar in der Überzahl, aber wieder kommen die Verteidiger nicht richtig in die Zweikämpfe und das Ergebnis wird erstmals vollständig gedreht. 

Kiel hatte danach kaum noch Antworten, doch in der 87. Minute hat der eingewechselte Arp nochmal die dicke Chance auf das 3:3. Auch er findet seinen Meister im Torwart. 



Die abschließende Statistik zur Partie lautet wie folgt:



ELVERSBERG  -  KIEL



Ballbesitz: 50% - 50%

Ballrückeroberungszeit: 9 s - 10 s

Schüsse: 9 - 9

Schüsse aufs Tor: 6 - 8

xGoals: 2,8 - 4,1

Pässe: 112 - 197

Passgenauigkeit: 87% - 90%

Zweikämpfe: 14 - 26

Davon gewonnene: 3 - 5

Fouls: 1 - 0

Abgefangene Bälle: 13 - 10

Abseitsstellungen: 2 - 0

Ecken: 1 - 1



Unterm Strich muss die KSV Holstein wieder eine Niederlage hinnehmen, die absolut vermeidbar gewesen ist. 

Legt man die in den meisten Kategorien sehr ausgeglichenen Zahlen zu Grunde, kommt man einem Unentschieden als Fazit sehr nahe. 

Beachtet man darüber hinaus noch den Spielverlauf über die 90 Minuten, ist ein Unentschieden in meinen Augen das Mindeste, das die Störche aus Elversberg mitnehmen müssen. 



Die Hausherren haben die Partie jedoch über eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel umgebogen und bejubeln den Heimsieg. 



Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg weiterhin 
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