⚽Spielinformation
1. Spieltag📋Spielverlauf
34'
1:0
Raphael Obermair
SC Paderborn 07
34'
1:0
Raphael Obermair
SC Paderborn 07
50'
2:0
Sven Michel
SC Paderborn 07
50'
2:0
Sven Michel
SC Paderborn 07
55'
2:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
55'
2:1
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
71'
2:2
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
71'
2:2
Steven Skrzybski
Holstein Kiel
71'
Dominik Javorček
Holstein Kiel
71'
Dominik Javorček
Holstein Kiel
83'
3:2
Sven Michel
SC Paderborn 07
83'
3:2
Sven Michel
SC Paderborn 07
90'
3:3
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
90'
3:3
Benedikt Pichler
Holstein Kiel
📰Spielberichte & Kommentare
24.01.2025 02:01 Uhr
Late-Night-Session in Paderborn!
Holstein Kiel gastiert bei den Westfalen, Anstoßzeit 00:45 Uhr Ortszeit bei Flutlicht.
Die Zuschauer dürfen sich gut unterhalten fühlen, die Partie endet mit einem spektakulären 3:3-Unentschieden.
Bitter aus Sicht der Gastgeber: Benedikt Pichler erzielt den Ausgleich erst in der 91. Minute mit der letzten Aktion des Spiels.
Allerdings: Der Punktgewinn für den SCP ist dennoch außerordentlich schmeichelhaft, denn nach Schlusspfiff stehen 2,3 zu 6,0 xGoals auf dem Papier.
Der Kieler Chancenwucher bringt die Gäste um zwei weitere Punkte und sorgt dafür, dass die Störche zwar eine tatsächliche Pleite gerade noch verhindern, die Heimreise aber nichtsdestotrotz mit dem Gefühl antreten, das Spiel verloren zu haben.
Paderborn muss sich dagegen eigentlich über einen gewonnenen Punkt freuen. Wenn man aber mit der letzten Aktion des Spiels noch um den Heimsieg gebracht wird, herrscht natürlich ebenfalls erst einmal Enttäuschung vor.
Chronologisch:
Die Gäste dominieren das Geschehen im ersten Durchgang und haben, mit Ausnahme von einer einzigen Szene, alles im Griff.
Zwar schossen die Gäste nur selten aufs Tor, dafür bedeutete jeder Abschluss einen absoluten Hochkaräter. Skrzybski (3x) und Holtby kommen jeweils völlig blank vor dem Kasten des SCP zum Abschluss, doch in drei der vier Fälle lässt sich Schlussmann Boevink, der von Trainer matti_ru2002 den Vorzug vor Schubert erhalten hat, nicht bezwingen.
Der Niederländer trieb damit im Laufe der Partie vor allem Steven Skrzybski sichtlich in den Wahnsinn.
Im vierten Anlauf rettete das Aluminium, Skrzybskis Abschluss traf nur den rechten Pfosten.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde ereignete sich auf der anderen Seite schließlich der Super-GAU:
Nachdem die Kieler Innenverteidigung einen lang geschlagenen Ball des Gegners im Luftzweikampf erobert hatte, ist Komenda einen Augenblick lang nicht aufmerksam und dreht sich in einen Gegenspieler hinein. Die Kugel wird in den Strafraum der Gäste gespitzelt und wird plötzlich zur gefährlichen Vorlage. Torwart Weiner eilt aus dem Kasten, während Sven Michel den Ball zu erlaufen versucht. Der Angreifer ist den Bruchteil einer Sekunde eher am Ball, sein Abschluss wird zum Pressschlag mit dem Keeper. Die Kugel fliegt beinahe senkrecht in die Luft, es kommt zum erneuten Luftzweikampf - oder eher zum Luftvierkampf! Sven Michel springt höher als beide Kieler Innenverteidiger und gar höher als Torhüter Weiner, köpft die Kugel in den Fünf-Meter-Raum, wo Obermair die Kugel von seinem Kopf ins leere Tor tropfen lässt.
Das war seine leichteste Übung.
Mit der einzigen Torchance der Gastgeber bringen diese eine knappe Pausenführung mit zum Pausentee.
Ein paar Zahlen nach 45 Minuten:
28% - 72% Ballbesitz, 10 sek - 6 sek Ballrückeroberungszeit, 46 - 122 Pässe bei 70% - 87% Passgenauigkeit und 2:4 Schüsse bei 0,9 zu 1,9 xGoals
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt es für Holstein Kiel noch dicker.
Die Paderborner konnten heute nicht mit spielerischen Mitteln für Torgefahr sorgen, hatten aber nach engen Zweikämpfen in der Offensive wiederholt das Glück bei den zweiten Bällen auf ihrer Seite.
Ein solcher Abpraller sorgte auch in fünf Minuten nach Wiederanpfiff dafür, dass sich eine Lücke im Abwehrverbund der Gäste auftut. Michel stößt hinein und erhöht eiskalt auf 2:0 für die Heimmannschaft.
Die KSV war kalt erwischt worden, brauchte aber zum Glück nicht lange für eine Antwort. Benedikt Pichler macht es besser als Skrzybski und kann den Torhüter endlich überwinden - Anschluss.
Die Gäste blieben dran und nach 70 Minuten kann Skrzybski endlich sein erstes und leider auch letztes Erfolgserlebnis in dieser Partie verbuchen. In dieser Szene profitierten diesmal die Gäste davon, dass Skrzybski im Zweikampf nochmal nachsetzt und dadurch den Vorteil gegenüber dem Verteidiger erhält.
Kiel wollte nun unbedingt den Führungstreffer, lässt aber weitere Hochkaräter liegen und muss in der Schlussphase schließlich den nächsten Schock verdauen:
Der mit einer gelben Karte vorbelastete Javorcek lässt sich auf der Linksverteidiger-Position überlaufen, es folgt ein flacher Pass durch den Fünf-Meter-Raum, bei dem sich Timon Weiner vornehm zurückhält, und Sven Michel muss nur noch den Fuß hinhalten, um die Kugel über die Linie zu bugsieren.
Die Kieler rannten wütend an, darum wissend, dass wenig Zeit auf der Uhr verblieben war.
Zunächst verhinderte eine zweiter Aluminium-Treffer den erneuten Ausgleich, in der ersten Minute der Nachspielzeit sorgt Pichler mit seinem Doppelpack doch noch für das späte Kieler Glück - wobei das Wort "Glück" in diesem Fall nur sehr bedingt die wahre Gefühlslage der Störche beschreibt.
Schlussendlich verlassen aufgrund dieser Schlussphase irgendwie beide Mannschaften das Feld mit einer gewissen Unzufriedenheit.
Die Statistik nach Schlusspfiff:
PADERBORN - KIEL
Ballbesitz: 34% - 66%
Ballrückeroberungszeit: 10 s - 7 s
Schüsse: 7 - 13
Schüsse aufs Tor: 3 - 9
xGoals: 2,3 - 6,0
Pässe: 112 - 227
Passgenauigkeit: 71% - 87%
Zweikämpfe: 54 - 15
Davon gewonnene: 9 - 5
Fouls: 1 - 2
Abgefangene Bälle: 21 - 21
Abseitsstellungen: 0 - 0
Ecken: 0 - 1
Wir sehen uns gleich im Rückspiel!
Holstein Kiel gastiert bei den Westfalen, Anstoßzeit 00:45 Uhr Ortszeit bei Flutlicht.
Die Zuschauer dürfen sich gut unterhalten fühlen, die Partie endet mit einem spektakulären 3:3-Unentschieden.
Bitter aus Sicht der Gastgeber: Benedikt Pichler erzielt den Ausgleich erst in der 91. Minute mit der letzten Aktion des Spiels.
Allerdings: Der Punktgewinn für den SCP ist dennoch außerordentlich schmeichelhaft, denn nach Schlusspfiff stehen 2,3 zu 6,0 xGoals auf dem Papier.
Der Kieler Chancenwucher bringt die Gäste um zwei weitere Punkte und sorgt dafür, dass die Störche zwar eine tatsächliche Pleite gerade noch verhindern, die Heimreise aber nichtsdestotrotz mit dem Gefühl antreten, das Spiel verloren zu haben.
Paderborn muss sich dagegen eigentlich über einen gewonnenen Punkt freuen. Wenn man aber mit der letzten Aktion des Spiels noch um den Heimsieg gebracht wird, herrscht natürlich ebenfalls erst einmal Enttäuschung vor.
Chronologisch:
Die Gäste dominieren das Geschehen im ersten Durchgang und haben, mit Ausnahme von einer einzigen Szene, alles im Griff.
Zwar schossen die Gäste nur selten aufs Tor, dafür bedeutete jeder Abschluss einen absoluten Hochkaräter. Skrzybski (3x) und Holtby kommen jeweils völlig blank vor dem Kasten des SCP zum Abschluss, doch in drei der vier Fälle lässt sich Schlussmann Boevink, der von Trainer matti_ru2002 den Vorzug vor Schubert erhalten hat, nicht bezwingen.
Der Niederländer trieb damit im Laufe der Partie vor allem Steven Skrzybski sichtlich in den Wahnsinn.
Im vierten Anlauf rettete das Aluminium, Skrzybskis Abschluss traf nur den rechten Pfosten.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde ereignete sich auf der anderen Seite schließlich der Super-GAU:
Nachdem die Kieler Innenverteidigung einen lang geschlagenen Ball des Gegners im Luftzweikampf erobert hatte, ist Komenda einen Augenblick lang nicht aufmerksam und dreht sich in einen Gegenspieler hinein. Die Kugel wird in den Strafraum der Gäste gespitzelt und wird plötzlich zur gefährlichen Vorlage. Torwart Weiner eilt aus dem Kasten, während Sven Michel den Ball zu erlaufen versucht. Der Angreifer ist den Bruchteil einer Sekunde eher am Ball, sein Abschluss wird zum Pressschlag mit dem Keeper. Die Kugel fliegt beinahe senkrecht in die Luft, es kommt zum erneuten Luftzweikampf - oder eher zum Luftvierkampf! Sven Michel springt höher als beide Kieler Innenverteidiger und gar höher als Torhüter Weiner, köpft die Kugel in den Fünf-Meter-Raum, wo Obermair die Kugel von seinem Kopf ins leere Tor tropfen lässt.
Das war seine leichteste Übung.
Mit der einzigen Torchance der Gastgeber bringen diese eine knappe Pausenführung mit zum Pausentee.
Ein paar Zahlen nach 45 Minuten:
28% - 72% Ballbesitz, 10 sek - 6 sek Ballrückeroberungszeit, 46 - 122 Pässe bei 70% - 87% Passgenauigkeit und 2:4 Schüsse bei 0,9 zu 1,9 xGoals
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt es für Holstein Kiel noch dicker.
Die Paderborner konnten heute nicht mit spielerischen Mitteln für Torgefahr sorgen, hatten aber nach engen Zweikämpfen in der Offensive wiederholt das Glück bei den zweiten Bällen auf ihrer Seite.
Ein solcher Abpraller sorgte auch in fünf Minuten nach Wiederanpfiff dafür, dass sich eine Lücke im Abwehrverbund der Gäste auftut. Michel stößt hinein und erhöht eiskalt auf 2:0 für die Heimmannschaft.
Die KSV war kalt erwischt worden, brauchte aber zum Glück nicht lange für eine Antwort. Benedikt Pichler macht es besser als Skrzybski und kann den Torhüter endlich überwinden - Anschluss.
Die Gäste blieben dran und nach 70 Minuten kann Skrzybski endlich sein erstes und leider auch letztes Erfolgserlebnis in dieser Partie verbuchen. In dieser Szene profitierten diesmal die Gäste davon, dass Skrzybski im Zweikampf nochmal nachsetzt und dadurch den Vorteil gegenüber dem Verteidiger erhält.
Kiel wollte nun unbedingt den Führungstreffer, lässt aber weitere Hochkaräter liegen und muss in der Schlussphase schließlich den nächsten Schock verdauen:
Der mit einer gelben Karte vorbelastete Javorcek lässt sich auf der Linksverteidiger-Position überlaufen, es folgt ein flacher Pass durch den Fünf-Meter-Raum, bei dem sich Timon Weiner vornehm zurückhält, und Sven Michel muss nur noch den Fuß hinhalten, um die Kugel über die Linie zu bugsieren.
Die Kieler rannten wütend an, darum wissend, dass wenig Zeit auf der Uhr verblieben war.
Zunächst verhinderte eine zweiter Aluminium-Treffer den erneuten Ausgleich, in der ersten Minute der Nachspielzeit sorgt Pichler mit seinem Doppelpack doch noch für das späte Kieler Glück - wobei das Wort "Glück" in diesem Fall nur sehr bedingt die wahre Gefühlslage der Störche beschreibt.
Schlussendlich verlassen aufgrund dieser Schlussphase irgendwie beide Mannschaften das Feld mit einer gewissen Unzufriedenheit.
Die Statistik nach Schlusspfiff:
PADERBORN - KIEL
Ballbesitz: 34% - 66%
Ballrückeroberungszeit: 10 s - 7 s
Schüsse: 7 - 13
Schüsse aufs Tor: 3 - 9
xGoals: 2,3 - 6,0
Pässe: 112 - 227
Passgenauigkeit: 71% - 87%
Zweikämpfe: 54 - 15
Davon gewonnene: 9 - 5
Fouls: 1 - 2
Abgefangene Bälle: 21 - 21
Abseitsstellungen: 0 - 0
Ecken: 0 - 1
Wir sehen uns gleich im Rückspiel!
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